2002

2002

Insgesamt sehr zufriedenstellend verlief das Jahr 2002 für den ASC Stuttgart Scorpions.

Das GFL-Team war trotz schweren Startprogramms von Anfang an führend in der GFL Süd. Den Fans wurden sehr viele bis zum Schluß spannende Heimspiele geboten (Saarland, Rüsselsheim, Franken), von denen nur das letzte verloren wurde. Tragischerweise wurden die Scorpions dadurch noch auf der Zielgeraden abgefangen und mussten sich erneut mit dem zweiten Platz in der Südgruppe zufrieden geben.

Wie im Vorjahr konnte man den Norddritten, in diesem Jahr die Cologne Crocodiles, im Viertelfinale vor heimischem Publikum bezwingen. Im Halbfinale war erneut Endstation: Die Braunschweig Lions, gegen die sich die Stuttgarter in den beiden Interconference-Spielen trotz zweier Niederlagen recht gut geschlagen hatten, waren einfach übermächtig.

Positiv war der erneut deutliche gestiegene Zuschauerzuspruch. Gleich bei mehreren Heimspielen konnten über 3000 Zuschauer auf der Waldau begrüsst werden. Ebenfalls erfreulich war die abermals geglückte Integration mehrerer Spieler aus der eigenen Jugend: Patrick Geiger, Jörn Fahrbach und Daniel Urban waren von Beginn an wertvolle Stützen des Teams.

Des einen Freud, des anderen Leid: Eine Phase des Umbruchs kennzeichnete die Situation in der Jugend nach den Abgängen der Leistungsträger der vergangenen Jahre. So konnte zum ersten Mal seit 5 Jahren nicht das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft erreicht werden. In der Gruppe Süd der GFLJ reichte es nur zum dritten Platz, der zwar noch zur Teilnahme an den Playoffs berechtigte. Hier war allerdings im Viertelfinale bei den Franken Knights nichts zu holen. Eine Verstärkung im Trainerstab der Jugend stellte Andreas Wengertsmann dar, der von den Schwäbisch Hall Unicorns nach Stuttgart wechselte.

Bei den Flag-Kids fand ebenfalls wieder ein im Turniermodus ausgetragener Spielbetrieb statt, den der Stuttgarter Nachwuchs als zweitbeste Mannschaft in Baden-Württemberg beendete. Erfreulich zu sehen war, dass sich der Abstand zu den Unicorns aus Schwäbisch Hall verringerte und insgesamt mehr Teams im Ländle dazu übergingen, eigene Flag-Mannschaften ins Leben zu rufen.

Auch die Cheerleader konnten weiteren Nachwuchs vermelden. Zusätzlich zu den bestehenden beiden Squads, Black Scissors und Red Poison wurde ein PeeWee-Team ins Leben gerufen, in dem schon die ganz jungen Mädchen erste Erfahrungen mit der Sportart Cheerleading sammeln können. Sportlicher Höhepunkt war wieder die Teilnahme an den baden-württembergischen Meisterschaften, wobei die Damen mit den erzielten Platzierungen nicht völlig zufrieden waren.

Um so mehr hofft man im Verein, dass es vielleicht in diesem Jahr einem der mittlerweile recht zahlreichen Teams gelingt, einmal den ganz großen Wurf zu landen. Speziell die Flag-Kids sollte man 2003 im Auge behalten.